Die Ukrainische Katholische Universität sucht freiwillige Mitarbeiter, um die Deutsch-Sommerschule (DSS-2004) mitzugestalten.
Das vierwöchige Programm gibt Ihnen die Möglichkeit, mit ukrainischen
Hochschulstudenten zusammen zu sein, das Byzantinische Christentum zu erleben
und die neuen Herausforderungen kennen zu lernen, vor die dieses alte Land
gestellt ist. Sprachkenntnisse des Ukrainischen sind nicht erforderlich.
Warum?
Weil die Lehrer der letzten DSS jede Menge Spaß davon hatten.
„Welche Ratschläge gäben Sie den Teilnehmern
der Sommerschule 2003? — “Sie sollen sich auf diese Sommerschule freuen.”
Pia Sommer
Dipl.Theologe
Was bringt mir das?
Sie lernen ein anderes Land und andere Leute kennen. Sie bekommen die einmalige
Möglichkeit, Ihr eigenes Leben und Ihre eigene Existenz einmal anders
zu bewerten.
„Ich wurde in die Geheimnisse byzantinischer Liturgie eingeführt
und habe sehr viel dazugelernt. Der Wissensdurst und die gute Erziehung der
Studenten waren ein Erlebnis.”
Herbert Gräff
Dipl. Theologe
Was erwartet mich?
Eine freundschaftliche Atmosphäre, nette Leute offen für alle Konfessionen,
fleißige Studenten, die Sie brauchen, und einfache Lebensbedingungen.
“Die Kombination aus Gebet, Lehren und freundschaftlichen
Verhalten spiegelt die 3 christliche Tugenden wieder: Glaube, Hoffnung und
Liebe. Das ist das Erfolgsrezept dieser Sommerschule.”
Rupert Sommer
Student
Deutschsprachige Sommerschule (2004) in der Ukraine.
Infoblatt
Wer
wartet auf Sie?
Die Studenten der Ukrainischen Katholischen Universität Lwiw/Lemberg
brauchen Kenntnisse der deutschen Sprache, um ihre Studien durch deutsche Literaturquellen
erweitern und an den auf Deutsch fakultativ angebotenen Vorlesungen teilnehmen
zu können. Ein Teil der Studenten werden Seminaristen sein. Andere kommen
auch aus anderen Hochschulen und den verschiedensten Studiengängen. Das
Lehrpersonal besteht aus deutschen Muttersprachlern und ukrainischen Deutschlehrern.
Was kommt auf Sie zu?
Lehrprogramm (kurze Beschreibung):
Alle
studierenden Teilnehmer werden je nach dem Grad ihrer Sprachkenntnisse aufgeteilt,
damit das Lernziel dieser Schule erreicht wird. Jeder Lehrer betreut 3-6 Studenten.
Die Studenten haben die Möglichkeit, während des Studiums die Gruppen
zu wechseln (Absprache mit dem Lehrer erforderlich).
Der ganze Tag ist auf den Gebrauch der deutschen Sprache ausgerichtet: sechs
Unterrichtsstunden (eine Kombination aus Lesen, Diskutieren und Üben),
die Göttliche Liturgie (heilige Messe) am Morgen, Mittagsgebet und Vesper,
Gespräche während der Mahlzeiten, abendliche Aktivitäten oder
Beisammensein. Intensiver Unterricht findet am Vormittag statt. Am Nachmittag
haben die Studenten die Möglichkeit zu selbständiger Arbeit, allerdings
von den Lehrern stets betreut. Am späten Nachmittag sind fakultative Veranstaltungen
geplant (spielerischer Spracherwerb und Gruppenarbeit). Die Themenwahl für
diese Veranstaltungen ist frei — von “Sekten und religiöse
Kulte” bis zu “Deutsche Volkslieder” oder “Backen und
Basteln”.
Spiritualität
Der zweite Schwerpunkt ist spiritueller Art. Das ist sowohl für Studenten
als auch für Lehrenden von Bedeutung. Jeder darf sein Christsein leben
und seine Glaubenserfahrungen mit anderen teilen.
Der geistliche Aspekt ist ein lebendiger Teil des ganzen Programms. Durch
das tägliche Bibelstudium und die die Gebete begleitenden Chorproben lassen
sich leicht das Studium und das Gebet verbinden. So steht das Beten durch seine
stetigen, gesungenen Wiederholungen der Gebetsformeln im Dienste des Programms
der Sommerschule, nämlich der Aneignung der Hör- und Sprechfähigkeiten
und der Erweiterung des Wortschatzes.
Freizeit
Zur Sommerschule gehören auch Freizeit und Spaß. Sowohl Studenten
als auch Lehrer sind aktive Mitgestalter des Freizeitprogramms. Lagerfeuer,
Videoabende und Diskotheken werden mehrmals organisiert. An den Wochenenden
sind Wanderungen und kleine Ausflüge vorgesehen. Die Fußwallfahrt
nach Počaiv ist immer ein Erlebnis für alle Teilnehmer. Das Programm
hängt auch von der Kreativität der Lehrer ab... der Phantasie sind
keine Grenzen gesetzt!
Wo? und Wann?
Die Sommerschule findet in Pidkamin statt, einem kleinen Ort im Hügelland
der Vorkarpaten. Pidkamin liegt ca 30 km südlich von Brody (Geburtsort
des Schriftstellers Josef Roth) und ca 100 km östlich von Lwiw/Lemberg.
Die Umgebung ist ländlich geprägt, ohne Fabriken oder große
Ansiedlungen.
Der Termin der Sommerschule ist vom 01.08.-22.08.2004. Anschließend
besteht für die freiwilligen Lehrer die Möglichkeit, ukrainische
Städte wie Kiew (Kyjiw) oder Lemberg (Lwiw) oder Familien der Studenten
zu besuchen.
Wie groß sind die Unkosten?
Kost und Logis während der Sommerschule sind für die Lehrenden frei.
Wirkliche Unkosten entstehen durch die Fahrt nach Lwiw/Lemberg hin und zurück
und die Beschaffung des Visums.
Der Flug Frankfurt – Lwiw/Lemberg kostet 536 $ (US-Dollar). Abflugstage
sind Dienstag und Freitag wöchentlich.
Der Bus ab Deutschland kostet 150 – 200 Euro. Er fährt montags,
mittwochs, freitags, samstags und sonntags.
Es gibt mehrere Busfirmen, die die Linie Deutschland-Lemberg betreuen, z.B.:
Inès Antulov hat einen Bericht über DSS-2003 geschrieben, den
Sie hier finden.
Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit den Deutschlehrern der bisherigen
Sommerschulen (2002 und 2003) in Verbindung zu setzen und sie nach ihren Eindrücken
zu fragen: